Haus der Natur

Das Trag­werk des Gebäu­des besteht im Wesent­li­chen aus 19 Haupt­bin­dern, die wie die Rip­pen eines Schiffs­rump­fes mit einem Abstand von 3.6m ange­ord­net sind. Ihre Form ist einem Ellip­senau­schnitt ange­nä­hert. Jeder Bin­der wird durch drei Auf­la­ger am Fuß­punkt hori­zon­tal und ver­ti­kal und auf zwei Pen­del­stüt­zen (Haupt­stüt­ze und Außen­stüt­ze) ver­ti­kal gehalten.

Die Haupt­bin­der sind zwei­tei­lig, mit einem Mon­ta­ge­stoß aus­ge­führt. Sämt­li­che Stüt­zen des Pri­mär­trag­wer­kes sind gelen­kig gela­ger­te Pen­del­stüt­zen. Die Nord­fas­sa­de ist somit eine Pen­del­fas­sa­de. Da die Außen­stüt­zen auf­grund ihrer Schlank­heit bie­ge­elas­tisch sind, wur­de an die­ser Stel­le auf eine gelen­ki­ge Fuß­punkt­aus­bil­dung verzichtet.

Die Zwi­schen­ebe­ne im Gebäu­de wird durch Zan­gen aus Leim­holz sowie einer auf­lie­gen­der Bal­ken­la­ge gebil­det. Sämt­li­che Ver­bin­dun­gen der Zan­gen mit den Stüt­zen der Bin­der­kon­struk­ti­on sind gelen­kig ausgeführt.

Bau­herr:Ver­mö­gens- und Bau­amt Freiburg
Architektur:Stoll­bert Archi­tek­ten, Scharmberg
Bau­jahr:2001
Unsere Leistung:Trag­werks­pla­nung

Fotos: Peter Stollbert