Wettbewerb Dreifeldhalle

Aus den gestal­te­ri­schen und nut­zungs­be­ding­ten Anfor­de­run­gen an das Dach­trag­werk der Drei­feld­hal­le ergibt sich schlüs­sig das kon­struk­ti­ve und sta­ti­sche Kon­zept: Ein Ger­ber­trä­ger aus Brett­schicht­holz­trä­gern, der zusam­men mit Dach­schei­be und Quer­trä­gern eine stei­fe Ebe­ne bil­det und über geneig­te Stüt­zen in den Außen­wän­den aus­ge­steift ist.


Die Vor­zü­ge des Holz­baus lie­gen auf der Hand: Holz­trag­wer­ke sind leicht, ein­fach zu mon­tie­ren und bei Hal­len­trag­wer­ken beson­ders wirt­schaft­lich. Was nicht zuletzt auch am sehr gutem Brand­ver­hal­ten vom Holz­bau liegt: Mas­si­ve Holz­bal­ken bil­den im Brand­fall eine Koh­le­schicht, die den Abbrand ver­lang­samt. Die Brand­schutz­an­for­de­rung F30 kann daher von den gewähl­ten Quer­schnit­ten ohne wei­te­re Zusatz­maß­nah­men gewähr­leis­tet wer­den.


Die Haupt­spann­wei­ten von 28,5m und 11,5m sind so opti­miert, dass unter stän­di­gen Las­ten kei­ne Zug­kräf­te am klei­ne­ren Hebel ent­ste­hen und gleich­zei­tig die Durch­lauf­wir­kung die Ver­for­mun­gen mini­miert wird. Mit die­sem Sys­tem kön­nen auch gro­ße Spann­wei­ten mit wirt­schaft­li­chen Trä­ger­hö­hen rea­li­siert wer­den.

Aus­lo­ber:Stadt Karls­ru­he
Architektur:Partner&Partner, Ber­lin
Jahr:2018
Unsere Leistung:Trag­werks­kon­zept